Methoden und Ansätze

Figuren für Aufstellungsarbeit - Symbolbild für systemisches Coaching
  • Durch mein humanistisch und konstruktivistisch geprägtes Menschenbild stehst du als Person mit deinen individuellen Erfahrungen, Gefühlen und Bedürfnissen im Mittelpunkt unseres Prozesses. Im Gespräch nutze ich unterschiedliche Fragen und Fragetechniken und formuliere vorläufige Hypothesen – keine festen Urteile –, um besser zu verstehen, zum Nachdenken einzuladen und manchmal – wenn es passt – auch ein wenig zu irritieren. So können wir gemeinsam Denkmuster sichtbar machen, hinterfragen und behutsam verändern.

  • Ich arbeite mit systemischen Methoden und beziehe die verschiedenen Lebensbereiche, in denen du dich bewegst, in den Prozess ein: Arbeit, Familie, Partnerschaft, Freundeskreis, kultureller Hintergrund und weitere Kontexte. Der systemische Ansatz geht davon aus, dass ein Mensch nie „für sich allein“ verstanden werden kann, sondern immer im Zusammenhang mit seinem sozialem Umfeld und seinen Beziehungen. Dein Erleben entsteht aus konkreten Situationen, Rollen, Erwartungen und inneren Bildern; deshalb schauen wir nicht auf einfache lineare Ursache‑Wirkung‑Ketten, sondern auf komplexe zirkuläre Wechselwirkungen, die sich gegenseitig beeinflussen. Wenn sich ein Teil im System verändert, wirkt sich das auf andere Bereiche aus – manchmal fühlt sich dieser Übergang zunächst chaotisch oder schmerzhaft an, gleichzeitig entsteht dadurch aber die Chance, dass etwas Neues und Stimmigeres wachsen kann, sobald du dich auf den Weg der Weiterentwicklung machst.

  • Im Coaching-Prozess beziehe ich deine verschiedenen inneren Anteile mit ein. Diese gehen davon aus, dass jeder Mensch ein System aus „scheinbar“ widersprüchlichen Stimmen, Bedürfnissen und Ressourcen in sich trägt, die in Dialog gebracht werden können. Durch systemische Methoden wie Innensicht oder Teilearbeit entfalten sich so Klarheit, Harmonie und neue Handlungskraft für Veränderungen.

  • Ergänzend dazu arbeite ich hypnosystemisch nach der Schule von Gunther Schmidt. Das bedeutet, dass ich mit Aufmerksamkeitsfokussierung und leichten Trancezuständen arbeite, um unbewusste Prozesse wie innere Bilder, Körperempfindungen und automatische Muster für deine Ziele, Lösungen und Ressourcen nutzbar zu machen. Ich arbeite zum Beispiel mit Metaphern und inneren Bildernund spreche damit direkt die Sprache des Unbewussten an: Viele Menschen erleben es als erleichternd, ihre Situation in ein Bild, eine Szene oder eine Geschichte zu übersetzen. Dadurch werden gewohnte Denkpfade unterbrochen und neue, kreative Lösungsräume geöffnet, die wir anschließend in konkrete Schritte und Handlungsoptionen für dein Anliegen übertragen und transferieren. Dazu gehört auch, dass ich die Sprache deines Körpers mit einbeziehe, indem ich auf Körperempfindungen achte, dich einlade, diese bewusst zu spüren, und wir gemeinsam erkunden, welche Botschaften darin liegen könnten. Alles, was im Prozess auftaucht – Gefühle, innere Bilder, Körpersignale, selbst wenn diese, unangenehm sind – wird nicht bekämpft, sondern ernst genommen, „übersetzt“ und in Richtung deiner gewünschten Ziele integriert. Ich bin davon überzeugt, dass erst wenn etwas unangenehmes da sein darf, wertgeschätzt und angenommen wir, kann es sich zum positiven wandeln.

  • Neben der fachlichen Seite lebe ich meine Kreativität: Malerei, kreatives Schreiben und Musik sind Ausdrucksformen, die auf Wunsch auch in meine Coachingarbeit einfließen können

  • Im Online‑Coaching nutze ich je nach Thema digitale Werkzeuge wie das Zoom-Whiteboard und digitale Work Sheets. Damit kannst du deine Gedanken, Zusammenhänge und Lösungswege sichtbar machen. So können wir systemische Zusammenhänge, innere Anteile oder Schritte im Prozess übersichtlich darstellen und bei Bedarf jederzeit wieder aufgreifen und anpassen. Auch viele Methoden, die normalerweise in Präsenz durchgeführt werden, können im digitalen Setting gut umgesetzt werden wie zum Beispiel das Tetralemma, Timeline mit Bodenankern oder das innere Team.